Überarbeitete TEM für Medizinalgase

Die IHS-Fachgruppe MedGase hat die bestehende Technische Empfehlung (TEM) «Grundlage für den Einsatz von Bereichskontrolleinheiten und Monitoring» grundlegend überarbeitet. Die neue Ausgabe schafft eine aktualisierte, praxisorientierte Grundlage für Planung, Betrieb und Ausführung und berücksichtigt die heutigen Anforderungen an Sicherheit und Überwachung.

 

Die bisherige TEM «Grundlage für den Einsatz von Bereichskontrolleinheiten und Monitoring» aus dem Jahr 2015 wurde von der Fachgruppe MedGase umfassend überarbeitet. Ein besonderer Fokus der neuen Ausgabe liegt auf den wesentlichen Merkmalen von Bereichskontrolleinheiten und Monitoring. Damit soll sichergestellt werden, dass die relevanten Anforderungen bereits bei der Planung und Ausführung berücksichtigt werden und die Komponenten normgerecht eingesetzt werden.

 

Die TEM beschreibt unter anderem die Anforderungen an die Anordnung, Zugänglichkeit und Ausstattung von Bereichskontrolleinheiten. Zudem werden Aspekte der Patientensicherheit, der Wartung und Notversorgung sowie der Umgang mit Absperrventilen thematisiert. Ergänzt werden diese Inhalte durch Empfehlungen zu periodischen Funktionsprüfungen und Wartung.

 

Ebenfalls grundlegend überarbeitet wurde die als Anhang der TEM beiliegende Anwendungsmatrix. Grundsätzlich müssen sämtliche Bereiche mit medizinischen Entnahmestellen über Bereichskontrolleinheiten überwacht werden. Die Anwendungsmatrix zeigt auf, wo die Bereichskontrolleinheiten angeordnet werden dürfen und welche Raumkategorien über eine gemeinsame Bereichskontrolleinheit zusammengefasst werden können. Damit bietet sie Planenden, Betreibenden und Ausführenden eine praxisorientierte Grundlage für die korrekte Umsetzung.

 

Die neue TEM „Grundlage für den Einsatz von Bereichskontrolleinheiten und Monitoring” wurde durch die Fachgruppe MedGase erarbeitet und ist hier abrufbar. Alle TEMs sind für IHS-Mitglieder kostenfrei im Mitgliederbereich auffindbar. Externe bezahlen einen Unkostenbeitrag.