Die IHS-Jahresfachtagung 2026 – Rückblick

Mit einem modernisierten Konzept, neuen Formaten und hoher Interaktivität setzte die diesjährige IHS-Jahresfachtagung frische Impulse für die Spitalinfrastruktur. Fachinputs, Paneldiskussionen und Kurzpräsentationen sorgten für einen abwechslungsreichen Wissenstransfer, während die Netzwerkzone den Dialog förderte.

Modernisiertes Konzept mit spürbarem Mehrwert

Der Vorstand erhielt nach der Jahresfachtagung, die am 24. April 2026 stattfand, erfreuliches Feedback, weshalb wir sagen können: Es ist uns gelungen, die Fachtagung sowohl inhaltlich als auch strukturell weiterzuentwickeln. Ein offenes Raumkonzept, klar strukturierte Programmblöcke und neue Interaktionsmöglichkeiten förderten den Austausch unter den Teilnehmenden.

 

«Das schönste Feedback war, dass wir es geschafft haben, eine zeitgemässe Plattform zu entwickeln, die den aktuellen Herausforderungen und der Dynamik der Branche gerecht wird.»

Christoph Herzog

Präsident, IHS

Fachinputs: Vertiefte Einblicke in zentrale Themen

Die Fachinputs mit den nachfolgenden Titeln boten fundierte Einblicke in aktuelle Fragestellungen aus der Praxis:

  • KSB beschreitet neue Wege – Innovative Infrastruktur im Smart Hospital Projekt
  • Regulatorische Herausforderungen beim Um- und Neubau einer AEMP (Zentralsterilisation)
  • Einblicke in den Digital Twin zum Spitalneubau Dreiklang am KSA

Die Beiträge warfen einen Blick auf technische, regulatorische und digitale Entwicklungen der Spitalinfrastruktur und die damit zusammenhängenden Herausforderungen und Lösungsansätze.

Kurzpräsentationen: Kompakt, praxisnah und vielfältig

Ein neues Element waren die Kurzpräsentationen. In 10-minütigen Slots erhielten die Teilnehmenden Einblicke in konkrete Lösungen, Projekte und Innovationen – von Virtual Reality in der Planung über modulare Bauweisen bis hin zu neuen Ansätzen im Betrieb. Das Format ermöglichte es, in kurzer Zeit eine grosse Themenvielfalt abzudecken.

Paneldiskussionen: Perspektiven im Dialog

Die ebenfalls neu ins Programm aufgenommenen Paneldiskussionen boten dank Panelisten mit unterschiedlichen Fachrichtungen und Blickwinkeln eine inhaltliche Auseinandersetzung zu spezifischen Themen.Im Fokus standen drei Themen:

  • Kritische Infrastruktur in Gebäudetechnik, Medizintechnik und Medizininformatik
  • Strategische Spitalbauplanung
  • BIM im Betrieb: Nutzung vorhandener Daten

Das arena-artige Layout ermöglichte die Einbeziehung des Publikums und machte die Diskussionen noch lebendiger.

Netzwerkzone: Treffpunkt für Austausch und Innovation

Parallel zum Programm bot die Netzwerkzone mit ihren 22 Ausstellern einen lebendigen Marktplatz. Die enge Verzahnung von Fachprogramm und Ausstellung erleichterte den direkten Austausch zwischen Industrie und Spitalpraxis. Produkte konnten direkt getestet und ausprobiert werden, während sich andere an der Kaffeebar für einen Austausch unter Spezialisten trafen.

Austausch über den ganzen Tag hinweg

Der Netzwerkgedanke zog sich durch die gesamte Veranstaltung. Bereits während der Pausen und Programmunterbrüche boten sich zahlreiche Gelegenheiten für Gespräche und neue Kontakte. Der informelle Abschluss an der Netzwerkbar beim anschliessenden Apéro zum Tagesschluss schuf einen weiteren Rahmen für vertieften Austausch über den offiziellen Programmteil hinaus.

Generalversammlung des IHS

Den formellen Abschluss der Tagung bildete die Generalversammlung des IHS. In diesem Rahmen wurden die Mitglieder über aktuelle Entwicklungen informiert und zentrale Weichen für die Zukunft des Verbandes gestellt.

Der Vorstand bedankt sich auf diesem Wege nochmals herzlich bei allen Teilnehmenden, Ausstellenden, Referent:innen und Panelisten.

Die zahlreichen Rückmeldungen zeigen, dass der IHS mit dem neuen Format den Nerv der Zeit getroffen hat und eine Plattform bietet, die fachliche Tiefe, Interaktion und Networking gleichermassen verbindet. Zusätzlich kamen auf der Inputwall einige Themen und Feedbacks zusammen, die uns eine klare Richtung für das kommende Jahr geben, damit wir uns noch weiter verbessern und entwickeln können.

©Michael Schuler – herzlichen Dank für deinen Einsatz vor Ort!